Geschichtliches
zur Person Angelo de la Vasantes.
Angelo de la Vasantes vom Clan Vasantes (Spanien).
Mein Urgroßvater Alfredo Della Vasantes (1024) hatte in Spanien ein Lehen von Herzog Guenda Franzesko Drinaldi,, bis er eines Tages des Verates an seinen Lehnsherren beschuldigt wurde.
Er wurde unschuldig aus seiner Heimat, Spanien, verbannt. Er siedelte 1037 nach Sizilien über und begann dort ein neues Leben.. Er hat dort 9 Nachkommen gezeugt, bevor er 1049 an einer seltenen Krankheit verstarb.
Sein Ältester Sohn Franzesko de la Vasantes sollte nun das Anwesen und seine Ländereien führen und verwalten. Die restlichen Geschwister wanderten aus in die Welt. Raspari Della Vasantes versuchte sein Glück in der alten Heimat Spanien. Leider war sein spanischer Stolz zu groß, so daß er eines Tages bei einem Duell den Tod fand. 7 weitere Geschwister starben auf mysteriöse Weise auf den Weg in den Norden Europas.
Der 8. Sohn, Frederiko de la Vasantes, begab sich auch in den Norden unter den Namen Frederiko Martin und gründete 1078 den Clan Martin, auf den die entlang der Mosel und dem Rhein noch heute zu findenden Familien Martini zurückzuführen sind. Franzesko verstarb nach einen ruhigen und langen Leben 1081. Er hinterließ seine Ländereien seinem einzigen Nachfahren Branka de la Vasantes. Dieser regierte die Grafschaft mit eiserner Härte und hatte sich bei den Nachbarn schnell Feinde gemacht. 1124 wurde ihm sein Titel als Grafen von Vasantes und die dazugehörigen Ländereien auf Betreiben seiner Feinde entzogen.
Franko Brinari (ein mächtiger Graf aus der Nachbarschaft, dessen Herkunft unbekannt ist) hatte den GrafenVasantes entehrt. Branka de la Vasantes schickte seine Frau und sein einzigen Sohn Angelo de la Vasantes aus dem Land, so dass Angelo ungehindert aufwachsen und die Schande seines Vaters rächen konnte. 1167 ist Angelo de la Vasantes wieder zurück in Sizilien, wo er auf der Suche nach den Nachfahren von Franko Brinari ist, um seine Familiennamen rein zu waschen..
Franko Binaris Einfluss war jedoch gross genug, um Zeugen und Beweise für das damalige Komplott zu beseitigen. So musste Angelo nach mehreren Jahren fruchtloser Mühe sein Bemühen, die Familienehre wieder herzustellen und seine Ländereien zurück zu gewinnen, aufgeben.
Er verliess daraufhin Sizilien und begann eine neues Leben als Händler entlang des Rheins und der Mosel.
Zwischenzeitlich
hat Angelo auch eine Frau gefunden, die ihn bei seinem Vorhaben unterstützt.
Als verbannter und mittelloser Adeliger hatte er keine großen Chancen
auf eine Heirat mit einer hochgeborenen Frau, so musste er unter seinem
Stand
heiraten.
Aus der vorerst zweckmäßigen
Verbindung mit der Freigeborenen Solveig Brigidsdottir wurde schneller
als es ihm lieb war, eine auf Liebe und Achtung bestehende Ehe.
Als die Tochter eines Dänen und einer Isländerin (Brigid) wurde Solveig gemäß der in Island herrschenden Vorstellungen einer geachteten und geschätzten Frau erzogen. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern des mittelalterlichen Europas konnte in Island eine Freigeborene Frau durchaus auch allein und ohne zur Ehe gezwungen zu sein, ein annehmbares Leben gestalten. Dies machte sich vor allem in der geistigen Haltung der isländischen Frauen durch Selbstständigkeit, Stolz und persönliche Ehre, deren Beleidigung auch gerächt wurde, bemerkbar.
Die Hochzeit wurde nur mit wenigen Freunden gefeiert, unter anderem auch deshalb, weil die Isländerin Solveig von der hiesigen Kirche noch als Pagani (Heidin) betrachtet wurde. So war es recht schwierig, einen Pfarrer zu finden, der das Paar trauen wollte. Doch durch die besondere Freundschaft von Angelo zu einem Templer-Ritter konnte auch dieses Problem gelöst werden.
Angelo und Solveig haben sich zwischenzeitlich in der Nähe der Handelsmetropole Fulda niedergelassen.
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